Palladium – Ein Edelmetall der Industrie

Palladium ist ein silberweiß glänzendes Metall, das zu den vier Edelmetallen zählt. Es ist etwas härter als Platin, lässt sich sehr gut schmieden und wie Gold zu dünnen Folien auswalzen. Bei Raumtemperatur kann kompaktes Palladium bis zum 380-fachen seines Volumens an Wasserstoff aufnehmen. Das Element tritt in der Natur fast immer zusammen mit Platin auf, jedoch nur in geringen Mengen. Vereinzelt kommt es in gediegener Form zusammen mit den Platinerzen vor.

Palladium ist ein sehr seltenes Element, das aber noch etwas häufiger vorkommt als Gold und Platin. Häufig wird Palladium als "das günstigere Platin" bezeichnet, was daran liegt, dass beide Edelmetalle einige Ähnlichkeiten bezüglich ihres chemischen Verhaltens aufweisen. Bei möglicher Knappheit von Platin und damit verbundenen erhöhten Preisen, wird Palladium als Substitut verstärkt nachgefragt. Palladium wird in der heutigen Zeit als Nebenprodukt bei der Nickel-, Kupfer-, Blei-, Silber-, Gold und Platin-Produktion gewonnen. Es wird zusammen mit Platin gefördert und kommt auch bei der Förderung von Nickel zu Tage. Entdeckt wurde das Edelmetall 1803 von William Hyde Wollaston. Er benannte es 1804 nach dem zwei Jahre vorher entdeckten Asteroiden Pallas, der wiederum nach der griechischen Göttin Pallas Athene benannt worden war.

Verwendung

Verwendet wird Palladium vorwiegend in der Industrie, wie zum Beispiel in der Automobil- , Medizin- und Elektroindustrie. Das silberweiße Metall ist in fein verteilter Form (z.B. auf Aktivkohle oder Kieselsäure) ein wichtiger Katalysator für chemische Reaktionen. Palladium wird auch in Brennstoffzellen als Elektrodenmaterial verwendet und dient im zukünftigen Wasserstoffauto als Speichermaterial für Wasserstoff. Weißgold ist eine Gold-Palladium-Legierung mit einem Goldanteil von ca. 60-80%. Die Legierung wird gerne in Ringen und Schmuckstücken verwendet. 

Circa 95% Industriemetall, 3% Schmuck, 2% Vermögensanlagen.

Sachwertanlage

Auch bei Palladium sinkt die jährliche Fördermenge stetig, da die Ressourcen im Boden endlich sind. Als Industriemetall fallen 19% MwSt an und die Kursschwankungen unterliegen kurz- und mittelfristig der Industrienachfrage.

Für Palladiumliebhaber und langfristig orientierte Anleger unter Inflationsgesichtspunkten zum Werterhalt geeignet. Dennoch aus unserer Sicht kein „Must-Have“ bei den Alternativen Gold und vor allem Silber. Palladium dient hauptsächlich zur Beimischung für große Sachwerte und Edelmetallbestände.

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